Das Geheimnis des Wilden Thymian

Der wilde Bergthymian, auch Quendel genannt, ist ein wahrer Überlebenskünstler der Alpen.

Er wächst auf mageren Bergwiesen, sonnigen Felsenhängen und Trockenrasen des Ultentals bis weit über die Waldgrenze hinaus.
Je karger der Boden und je intensiver die hochalpine Sonne, desto mehr ätherische Öle bildet die Pflanze aus.

Im Vergleich zum gezüchteten Gartenthymian ist die wilde Variante deutlich herber, harziger und tief-würziger.

Nicht nur auf dem Teller, auch für das Wohlbefinden ist das Kraut im Waltershof verankert:

Desinfizierend & Befreiend:
Die enthaltenen Stoffe Thymol und Carvacrol wirken stark antibakteriell.
Er befreit die Atemwege und wirkt wohltuend bei Erkältungen.

Belebend:
Der wilde Thymian erfrischt nach einer langen Wanderung müde Muskeln und fördert die Durchblutung.


Rezept: Ultner Bergkräutersalz „Quendel-Zauber“



Zutaten:
  • 100 g grobes Meersalz
  • 4 EL frische Blättchen vom wilden Thymian (Quendel)
  • 2 EL weitere alpine Kräuter nach Wahl (z. B. Rosmarin, Schafgarbe oder ein paar getrocknete Blütenblätter der Ringelblume für die Farbe)
 
Zubereitung

Ernten & Verlesen:
  • Die Thymianzweige sanft ausschütteln.
  • Die winzigen, harten Blättchen von den verholzten Stängeln zupfen. Nur die reinen Blättchen verwenden.
Mörsern:
  • Die frischen Kräuter zusammen mit etwa einem Drittel des Salzes in einen Mörser geben. Kräftig zerreiben. Das Salz saugt die ätherischen Öle und die grüne Farbe der Kräuter sofort auf.
Mischen:
  • Das restliche Salz unterrühren, bis eine gleichmäßige, feuchte Kräutermischung entsteht.
Trocknen:
  • (Wichtig!):Das feuchte Salz flach auf einem Backpapier ausbreiten.
  • Bei Zimmertemperatur 24 bis 48 Stunden komplett trocknen lassen.
  • Gelegentlich durchmengen.
Abfüllen:
  • Das absolut trockene Salz in kleine, saubere Gläser füllen und luftdicht verschließen.
  • Küchentipp vom Waltershof:
  • Dieses Salz schmeckt hervorragend zu gegrilltem Fleisch, Ofenkartoffeln, verfeinert die Butter auf dem frischen Bauernbrot oder gibt der klassischen Südtiroler Marende den letzten Schliff






 
 
 
27.08.2026
Alexandra Rezeption
 
 

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