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HASENOHR

Das Hasenohr gehört ein einem weiteren Sinne der Ortlergruppe an und ist deren östlichster Dreitausender.
Der auf de Ost- und Nordseite noch vergletscherte Berg erhebt sich als ebenmäßige Pyramide mit verhältnismäßig sanft ansteigenden Graten im Kamm zwischen dem Ultental und dem Vinschgau. Die Höhe von etwas über 3250 Metern und die zentral, freie Lage machen den Gipfel, den ein hohes Kreuz ziert, zu einer Aussichtswarte allerersten Ranges. Die heute am häufigsten begangene Anstiegsroute, der hier beschriebene Nordostgrat, verläuft im Gipfelbereich zwar zwischen den beiden Gletschern, ist selbst aber eisfrei, markiert und somit bei guten sommerlichen Verhältnissen für einigermaßen hochgebirgserfahrene Berggeher nicht schwierig. Eine ausgesetzte, wenn auch nur kurze Kletterstelle erfordert allerdings Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. An unserm Weg befinden sich die Reste des ehemaligen Tarscher Jochwaals, mit dem das Wasser von der Ultner Seite auf die Vinschgauer Seite übergeleitet wurde.

Wegverlauf:
Von der Schranke oberhalb der neuen Kuppelwieser Alm (Ausschank) auf dem zum Tarscher Joch führenden Weg 11 hinauf bis zur Wegteilung, dann links der Markierung 11 B und anschließend 11 A folgend durch ein steiles Tälchen westwärts hinauf zum Fuß des Nordostgrates (Latscher Joch, 2507m, hier Reste des Tarscher Joch-Waals). Von da auf Weg Nr. 2 weiterhin auf gutem Steig am Hang und am Blockgrat empor zu breiten Blauen Schneid, kurz eben und dann steil über unschwieriges Blockwerk hinauf zu einem Vorgipfel mit Steinmännern (3026 m), nun über den nahezu waagrechten, gezackten Felsgrat (hier eine etwas heiklere Stelle mit ein paar Haltestiften) und schließlich auf dem problemlosen Steig über den Schlussgrat leicht ansteigend zum Gipfel (3257 m). Der Abstieg erfolgt über die Aufstiegsroute.

Gehzeit Hinweg 4 h
Gehzeit Rückweg 2 h 20 min
Routenlänge 6,0 km
Höhenunterschied 1287 m
Weg/Schwierigkeit Alpinweg – mäßig schwierig
Routennummern Nr. 11/11B/11A/2
 
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zur Wegbeschreibung Wetter
Familie Holzner
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